Herbstferien 2026 Österreich: Der Papa-Guide für Ausflüge

17. August 2026 · Kinder
Vater und Kind wandern im Herbst durch einen bunten Laubwald in Österreich

Eine Woche Ferien, ein Papa, drei Kids, und die Wetter-App zeigt Regen. Was jetzt? Genau da setzt dieser Guide an.

Die Herbstferien in Österreich fallen 2026 auf die Woche vom 27. bis 31. Oktober. Dazu kommen der Nationalfeiertag am 26. Oktober und Allerheiligen am 1. November. Für viele Familien heißt das: faktisch fast zwei Wochen schulfreie Zeit, wenn man die Wochenenden dazunimmt. Das ist mehr Spielraum, als du denkst. Hier bekommst du keine leeren Tipps, sondern konkrete Ideen für Ausflüge, Aktivitäten und Betreuung, die du sofort umsetzen kannst.

Herbstferien 2026 Österreich: Die Termine je Bundesland

Der wichtigste Anker zuerst: Alle neun Bundesländer haben die Kernwoche vom 27. bis 31. Oktober 2026 frei. Das bestätigen zwei unabhängige Quellen: schulferien.org und das offizielle Bundesministerium für Bildung (BMBWF). Bei Pflichtschulen kommen vereinzelt schulautonome Tage dazu, das variiert von Schule zu Schule. Frag also kurz im Elternchat nach, bevor du den Urlaub fix einreichst.

Ein paar Bundesländer legen noch Zusatztage drauf:

  • Burgenland: 27. bis 31. Oktober plus 11. November (Martinstag, Landespatron)
  • Niederösterreich: 27. bis 31. Oktober plus 15. November (Leopolditag)
  • Wien: 27. bis 31. Oktober plus 15. November (Leopolditag)
  • Salzburg: 24. September (Rupertikirtag) plus 27. bis 31. Oktober
  • Kärnten, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Vorarlberg: 27. bis 31. Oktober

Der Nationalfeiertag am 26. Oktober (Montag) und Allerheiligen am 1. November (Sonntag) rahmen die Ferienwoche ein. Wer also vom Wochenende 24./25. Oktober bis zum 2. November plant, holt eine lange Pause heraus. Gerade für Väter, die Urlaubstage gezielt einsetzen müssen, ist das ein echtes Geschenk.

Was das praktisch heißt: Wenn du fünf Urlaubstage nimmst, bekommst du durch die Feiertage drumherum fast neun freie Tage am Stück. Planst du clever, reicht ein Urlaubsblock, um eine komplette Papa-Woche mit den Kindern zu gestalten. Der Unterschied zwischen den Bundesländern ist dabei überschaubar. Die Kernwoche steht überall, nur die Zusatztage wandern je nach Landespatron. Wer in Wien oder Niederösterreich lebt, hat mit dem 15. November einen verlängerten Herbst, wer im Burgenland wohnt, bekommt den Martinstag dazu. Salzburg ist der Sonderfall mit dem frühen Termin im September, der vielen Eltern als erster Herbsttestlauf dient.

Warum Herbst die beste Papa-Zeit ist

Der Herbst wird als Familienzeit oft unterschätzt. Sommer steht für Urlaub, Winter für Skifahren, und der Herbst dazwischen fällt durchs Raster. Dabei ist er für Väter mit Kindern zwischen drei und zwölf Jahren ideal. Das Wetter ist noch mild genug für Draußen-Zeit, aber nicht mehr so heiß, dass die Kleinen nach einer Stunde schlappmachen. Und die Natur liefert gerade jetzt das beste Programm: bunte Blätter, Kastanien, Matsch, Nebel über den Feldern.

Es gibt auch handfeste Gründe, die Kinder jetzt rauszuschicken. Die österreichischen Bewegungsempfehlungen sagen: Kinder und Jugendliche brauchen täglich rund 60 Minuten Bewegung. Ein Herbstausflug deckt das spielerisch ab, ohne dass es sich nach Sport anfühlt. Ein Waldspaziergang mit Kastaniensammeln zählt genauso wie eine Runde Fußball im Park.

Und dann ist da noch die Forschung. Eine Studie im Fachblatt Bundesgesundheitsblatt, Naturerfahrung und seelische Gesundheit bei Kindern (Springer, 2023), zeigt: Naturerfahrung fördert die psychische Gesundheit und wirkt präventiv. Kurz gesagt: Zeit draußen macht Kinder müde und stabiler. Genau das, was du als Papa willst, statt Nachmittage vor dem Bildschirm.

Dazu passt, was die Universität Tübingen in ihrer Arbeit über Kind, Natur und ihre Beziehung festhält: Natur wirkt positiv auf die mentale, soziale und körperliche Entwicklung. Kinder erleben draußen Selbstwirksamkeit, wenn sie einen Bach überqueren, einen Stock schnitzen oder einen steilen Hang hochkraxeln. Das sind Erfahrungen, die kein Spielzeug und kein Bildschirm ersetzen kann. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der diese Erfahrungen am leichtesten zu haben sind, weil alles, was du brauchst, vor der Haustür liegt.

Ein Punkt, den viele Pädagogen betonen: Das freie Spiel in der Natur nimmt ab. Die Katholische Akademie Stapelfeld nennt das Draußen-Spielen einen unterschätzten Motor der kindlichen Entwicklung. Wo früher Kinder einfach rausgingen, braucht es heute oft einen Anstoß von den Eltern. Genau diese Rolle kannst du als Vater übernehmen. Die Herbstferien sind der perfekte Zeitpunkt, um das Draußen-Sein wieder zur Gewohnheit zu machen, statt zur Ausnahme.

Outdoor-Ausflüge mit Kindern im Herbst

Draußen sein ist im Herbst am einfachsten, weil du keine Eintrittskarten brauchst und nichts buchen musst. Der Klassiker: eine Wald- oder Laubwanderung mit Sammelauftrag. Kastanien, bunte Blätter, Eicheln, Tannenzapfen. Kinder haben eine Mission, laufen von allein, und du hast die Hände frei fürs Gespräch. Wenn du mehr Struktur willst, probier ein Natur-Bingo: eine Karte mit Fundstücken, die abgehakt werden. Das funktioniert ab etwa vier Jahren.

Das Schöne am Sammeln ist, dass es nichts kostet und überall geht. Du brauchst nur einen kleinen Stoffbeutel oder einen leeren Rucksack. Kastanien werden zu Hause zu Figuren, Blätter zu gepressten Bildern, Eicheln zu Naturmandalas. Der Ausflug endet also nicht an der Haustür, sondern fließt direkt in eine Bastelstunde über. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Bewegung draußen und Beschäftigung drinnen, ohne dass du groß planen musst.

Wer ein konkretes Ziel sucht, findet in jedem Bundesland etwas. In Wien lockt der Lainzer Tiergarten oder der Wienerwald, in Niederösterreich die Wachau oder die Myra-Fälle, in der Steiermark das Apfelland zur Erntezeit. Oberösterreich hat den Nationalpark Kalkalpen, Kärnten die Seenlandschaft im Nebel, Tirol und Vorarlberg die ersten schneebedeckten Gipfel im Hintergrund. Diese Ziele sind kostenlos oder günstig erreichbar, auch ohne Auto. Genauere Touren-Ideen mit Anfahrtshinweisen findest du in unserem Wandern mit Kindern Guide und im großen Outdoor-Abenteuer Guide.

Wenn der Wind steht, ist Drachensteigen lassen der heimliche Star jeder Herbstwoche. Ein günstiger Drachen, eine freie Wiese, fertig. Kinder lieben es, die Schnur zu halten und zu spüren, wie der Wind daran zieht. Der Drachen steigt, das Kind staunt, und du stehst daneben und merkst, wie wenig es eigentlich braucht. Bei trockenerem Wetter geht auch ein kleines Lagerfeuer mit Stockbrot, sofern es vor Ort erlaubt ist. Bei Regen oder aufgeweichtem Boden einfach auf die Indoor-Alternativen unten ausweichen.

Der Herbst verzeiht auch Matsch. Gerade jüngere Kinder sind nach einer Pfützen-Runde glücklich wie sonst kaum. Matschhose an, Gummistiefel an, raus damit. Die Wäsche kommt später in die Maschine, das ist der Preis für einen Nachmittag, an den sich dein Kind noch lange erinnert. Als Vater musst du hier nur eines: dich selbst überwinden, nicht bei jedem Fleck zusammenzuzucken. Der Matsch ist Teil des Deals.

Indoor-Ideen und der Schlechtwetter-Fallback

Regen ist kein Grund, die Ferien abzuschreiben. Österreich hat ein starkes Angebot an Museen, die auf Kinder zugeschnitten sind. In Wien sind das Haus der Musik und das ZOOM Kindermuseum, in Linz das Ars Electronica Center. Diese Häuser haben interaktive Stationen, an denen Kinder anfassen und ausprobieren dürfen. Ein Vormittag dort vergeht schneller, als du „Museum“ sagen kannst, und die Kinder nehmen trotz Regen etwas mit nach Hause.

Der Trick bei Museen: nicht zu viel Programm in einen Tag packen. Ein Haus, zwei bis drei Stunden, dann eine Pause mit Jause. Kinder sind schneller übersättigt als Erwachsene. Wer zwei Museen an einem Tag durchziehen will, riskiert, dass das zweite zur Quälerei wird. Lieber ein Ziel gründlich erkunden und den Rest des Tages entspannt angehen. Das gilt besonders für die Jüngeren zwischen drei und sechs.

Daneben gibt es die Klassiker für Schlechtwetter: Indoor-Spielplätze, Hallenbäder und Boulderhallen. Sie kosten Eintritt, dafür sind die Kids danach garantiert ausgepowert. Hallenbäder sind im Herbst oft leerer als im Sommer, weil viele schon an den Winter denken. Eine kostenlose und oft unterschätzte Alternative sind Bibliotheken und Büchereien. Ruhig, warm, und viele haben am Vormittag Vorlesestunden. Mehr als 25 weitere Ideen für verregnete Tage haben wir im Guide Schlechtwetter mit Kindern: 27 Indoor-Ideen für Väter gesammelt.

Eine Idee, die oft vergessen wird: der Indoor-Ausflug in die Nachbarschaft. Das kleine Kaffeehaus mit dem freundlichen Personal, die Bäckerei, wo das Kind selbst aussuchen darf, der Blumenladen mit den bunten Herbststräußen. Für kleine Kinder sind das echte Abenteuer, und du kommst ohne Eintritt und ohne Planung aus. Manchmal reicht ein Regenschirm, eine warme Jacke und der Spaziergang zum nächsten Ziel um die Ecke.

Betreuungslösungen für die Herbstferien

Nicht jeder Vater kann die ganze Woche freinehmen. Genau dafür gibt es strukturierte Betreuungsangebote. Auf juvigo.at und familieundberuf.at findest du Feriencamps und Tagesbetreuung, sortiert nach Bundesland und Altersgruppe. Vom Sportcamp bis zur Kreativwoche ist meist alles dabei. Buchen solltest du früh, denn die Plätze in den Herbstferien sind begrenzt.

Wichtig bei der Auswahl: Schau genau hin, für welche Altersgruppe das Camp gedacht ist. Ein Fußballcamp für Zehnjährige ist für einen Fünfjährigen zu viel. Manche Anbieter haben spezielle Programme für die Jüngeren, andere fangen erst ab acht an. Achte auch auf die Betreuungszeiten. Manche Camps laufen nur halbtags, andere decken den ganzen Arbeitstag ab. Wer berufstätig ist, braucht die Ganztagsvariante, sonst verschiebt sich das Problem nur um ein paar Stunden.

Die klassische Lösung bleibt das Netz aus Großeltern, Verwandten und befreundeten Familien. Der Vorteil: keine Kosten, vertraute Bezugspersonen. Der Nachteil: Es braucht klare Absprachen. Wer holt ab, wer bringt, wer macht das Mittagessen. Am besten legst du das schriftlich fest, dann gibt es keine Missverständnisse. Tipp: Fass zwei oder drei Familien zu einem Wechselmodell zusammen, dann hat jede Familie mal kinderfreie Tage.

Beim Wechselmodell ist die Grundidee simpel. Montag sind alle Kinder bei Familie A, Dienstag bei Familie B, Mittwoch bei Familie C, und ab Donnerstag rotiert es wieder. Jede Familie opfert einen Tag, bekommt dafür zwei bis drei Tage Entlastung. Das funktioniert erstaunlich gut, wenn die Kinder sich kennen und die Eltern ähnliche Regeln haben. Ein gemeinsames Mittagessen pro Tag reicht als Anker, der Rest ergibt sich.

Wer angestellt ist, sollte prüfen, ob der Arbeitgeber betriebliche Ferienbetreuung anbietet. Manche Firmen haben eigene Ferienprogramme oder Zuschüsse. Betriebsferien lassen sich oft so legen, dass sie mit der Herbstwoche zusammenfallen. Mehr dazu, speziell für berufstätige Väter, steht in unserem Ferienbetreuung Guide für Österreich.

Und noch ein Gedanke, der oft zu kurz kommt: Du musst nicht jeden Tag der Herbstwoche mit Programm füllen. Ein Tag, an dem gar nichts geplant ist, ist für Kinder manchmal der beste. Ausschlafen, im Pyjama frühstücken, ein Hörspiel hören, ein Puzzle machen. Wer ständig von Aktivität zu Aktivität hetzt, überdreht die Kinder eher, als dass er ihnen etwas Gutes tut. Ein bis zwei ruhige Tage in der Woche geben allen Beteiligten Luft.

Basteln und DIY: Halloween und St. Martin

Die Herbstferien liegen perfekt für zwei Bastel-Highlights: Halloween am 31. Oktober und St. Martin am 11. November. Beides gibt dir konkrete Projekte für die Nachmittage, an denen die Kinder sonst an der Decke hängen.

Beim Kürbisschnitzen gilt: sicher und günstig. Nimm einen Kürbis mit fester Schale, lass die Kinder das Motiv aufmalen und übernimm selbst das eigentliche Schneiden. Mit einem stabilen Löffel lässt sich das Innere gut aushöhlen, das schaffen auch Vier- bis Fünfjährige mit Freude. Das Ergebnis leuchtet dann mit einer LED-Kerze auf der Fensterbank, ohne Brandgefahr.

Ein paar praktische Hinweise zum Schnitzen: Leg Zeitungspapier unter, das macht das Aufräumen leicht. Das Messer gehört in deine Hand, nicht in die der Kinder. Ein scharfes, kleines Küchenmesser schneidet sauberer als ein stumpfes, das abrutscht. Für die Kleinsten reicht es völlig, das Innere zu löffeln und die Kerne zu zählen. Der Kürbis muss nicht perfekt aussehen, die Freude am gemeinsamen Machen ist das Ziel. Wer das ganze Jahr über Bastelideen braucht, findet im Vater-Kind-DIY Guide einen ganzen Fundus.

Kind schnitzt mit Papa einen Halloween-Kürbis

Für St. Martin basteln die Kinder traditionell Laternen. Das ist mehr als Brauchtum, es ist echtes Feinmotorik-Training. Kinder, die regelmäßig malen, schneiden und kleben, zeigen messbar bessere feinmotorische Fähigkeiten. Das belegen pädagogische Befunde aus Kindergarten und Grundschule, etwa bei erziehungskunst.de. Eine Laterne aus Papier, Transparentpapier und einem Drahtbügel ist in einer Stunde fertig und macht den Umzug am 11. November gleich doppelt schön.

Die Laterne ist übrigens auch deshalb ein gutes Projekt, weil sie mehrere Fähigkeiten gleichzeitig trainiert: ausschneiden für die Feinmotorik, zusammenkleben für die Geduld, dekorieren für die Kreativität. Und am Ende steht ein Gegenstand, den das Kind beim Laternenumzug stolz vor sich her trägt. Dieser Stolz auf etwas Selbstgemachtes ist für Kinder enorm wertvoll. Du musst kein Bastelprofi sein, die Anleitung passt auf eine halbe Seite und das Material gibt es in jedem Papierfachgeschäft.

Kind bastelt eine bunte Herbstlaterne für St. Martin

Zwischen Halloween und St. Martin bleibt noch Platz für kleinere Projekte. Kastanienmännchen mit Zahnstochern, gepresste Blätter als Fensterbild, ein Herbstmobile aus Zweigen und Wolle. Alles Dinge, die du mit Material aus dem Garten oder vom letzten Spaziergang hinbekommst. Der Herbst liefert das Bastelmaterial gratis, du musst es nur aufheben und mitnehmen.

Packliste und Checkliste für den Ferientag

Der Herbst ist tückisch: morgens kühl, mittags warm, abends wieder kalt. Der Zwiebellook ist dein Freund. Wechselkleidung, Matschhose und Regenjacke gehören in den Rucksack, auch wenn der Himmel blau aussieht. Ein trockenes Kind ist ein glückliches Kind, und du sparst dir den Rückweg mit durchgefrorenem Nachwuchs.

Beim Zwiebellook zählt die Reihenfolge: eine atmungsaktive Schicht direkt auf der Haut, darüber ein wärmendes Shirt oder Fleece, außen die wetterfeste Jacke. So kannst du unterwegs eine Schicht ausziehen, wenn die Sonne rauskommt, und wieder anziehen, sobald der Wind auffrischt. Nasse Füße sind der häufigste Stimmungskiller, deshalb gehören ein zweites Paar Socken und wasserfeste Schuhe oder Gummistiefel in den Rucksack.

Bei der Verpflegung gilt: lieber etwas mehr einpacken. Eine gefüllte Jausenbox, eine Thermoskanne mit Tee oder Kakao und ein paar gesunde Snacks wie Obst, Nüsse oder ein Müsliriegel. Was genau in eine gute Jausenbox gehört, haben wir im Gesunde Jause Guide aufgeschlüsselt. Hungrige Kinder werden grantig, und ein grantiges Kind verdirbt dir den schönsten Ausflug.

Die Jausenbox ist mehr als nur Verpflegung. Für Kinder ist sie ein Ritual. Wenn du sie gemeinsam packst, weiß das Kind, was drin ist, und freut sich unterwegs doppelt. Ein warmes Getränk in der Thermoskanne ist im Herbst Gold wert, weil es auch die Hände wärmt. Und eine kleine Süßigkeit als Überraschung rettet so manchen Durchhänger am späten Nachmittag.

Ein kleines Notfall-Set macht dich zum Helden des Tages: Pflaster, Feuchttücher, ein Mini-Taschenmesser, und ja, auch im Herbst Sonnencreme und eine Kappe. Die Herbstsonne steht tiefer und kann kräftig brennen. Mit diesen drei Punkten, Kleidung, Verpflegung und Notfall-Set, bist du für fast alles gerüstet, was der Ferientag bringt.

Zur Checkliste gehören noch zwei Dinge, die schnell vergessen werden: ein kleiner Müllbeutel für die Reste vom Picknick und eine Powerbank, falls du unterwegs Fotos machst und der Akku schlappmacht. Die Erinnerungen an die Herbstferien willst du schließlich festhalten. Und falls du Karten oder Tickets brauchst, pack sie am Abend vorher in den Rucksack, nicht erst morgens in der Hektik.

Fazit: So planst du die Herbstferien ohne Stress

Die Herbstferien 2026 in Österreich sind vom 27. bis 31. Oktober, mit Zusatztagen in einigen Bundesländern. Du hast damit fast zwei Wochen Spielraum für Ausflüge, Bastelprojekte und Papa-Zeit. Der Trick ist, nicht alles auf den letzten Tag zu schieben. Fixiere jetzt die Termine, such dir zwei oder drei Ideen raus und kläre die Betreuung, falls du arbeiten musst. Die Suchwelle nach Feriencamps startet erfahrungsgemäß vier Wochen vor den Ferien, also genau jetzt.

Fang klein an. Ein Nachmittag im Wald, eine Laterne für St. Martin, ein Tag mit Drachen und Thermoskanne. Mehr braucht es nicht, damit aus einer Ferienwoche echte Bindung wird. Wenn du noch mehr Ideen für gemeinsame Zeit suchst, wirf einen Blick auf unsere Papa-Kind-Abenteuer. Und dann: Raus mit euch, der Herbst wartet.

Ein Wort noch zur Vorbereitung, das viele Väter unterschätzen: die Absprache mit der Partnerin oder dem Partner. Wer übernimmt welche Tage, wer hat wann frei, was machen wir gemeinsam. Eine kurze Planungsrunde am Küchentisch, bevor die Ferien losgehen, verhindert späteres Chaos. Schreibt die Tage grob auf, dann weiß jeder, woran er ist. Das klingt banal, spart aber genau die Diskussionen, die sonst mitten in der Ferienwoche aufploppen.

Und noch ein Tipp für die Terminplanung: Leg die Highlights der Woche auf die Tage mit dem besten Wetter. Das klingt offensichtlich, aber viele planen den Drachenausflug für den Freitag und ärgern sich dann, wenn es ausgerechnet da regnet. Schau dir die Wochenprognose an, bevor du die Woche verplanst, und halt dir die Indoor-Ideen als flexible Reserve. So bleibt der Plan ein Werkzeug statt einer Last.

Die Herbstferien sind kurz, aber sie haben es in sich. Zwischen Halloween, St. Martin und den ersten kalten Tagen steckt mehr Papa-Zeit, als der Kalender auf den ersten Blick hergibt. Wer die Termine kennt, ein paar Ideen parat hat und die Betreuung früh klärt, macht aus einer Schulwoche eine Erinnerung. Genau dafür ist dieser Guide gedacht.